Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Rubkow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Rubkow in Ostvorpommern wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts aus Backstein und Feldstein erbaut und verputzt. Der Turm wurde im Dreißigjährigen Kriegs zerstört. Sehenswert sind sechs Evangelistenreliefs in Ädikularahmung und vier Kabinettscheiben aus dem 17. Jahrhundert.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts aus Backstein und Feldstein erbaut und verputzt. Sie hat einen stark eingezogenen Polygonchor mit gestuften Strebepfeilern und backsteinsichtige Architekturglieder, die teilweise in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts verändert wurden. Der Turm fiel den Wirren des Dreißigjährigen Krieges zum Opfer. Die Rundbogenfenster des Chores haben dreifach gestufte Gewände. Einige ursprünglich gedrückt spitzbogige Fenster wurden in den Bogenfeldern segmentbogig vermauert.
 
Innenansicht:
Der Kircheninnenraum der Chor ist flachgedeckt. Altar und Kanzel sind moderner Bauart, Die Kunststein-Taufe stammt aus dem Jahr 1870. Sehenswert sind sechs Evangelistenreliefs in Ädikularahmung aus dem 17. Jahrhundert. Sie stammen wahrscheinlich aus den Resten einer Kanzel. Weiterhin zu sehen ist ein Marmorepitaph für Marie von Quistorp (1903) mit Ädikularahmung, Wappen und Radkreuzen. Vier Kabinettscheiben stammen aus dem 17. Jahrhundert.

 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1865
Hersteller: F. Schoenemann, Demmin

Die Glocken sind undatiert und mit Christusmonogramm versehen. Die jüngere davon wird Schoenemann zugeschrieben.
 
Friedhof:
Der Kirchhof mit dem Friedhof ist von einer Feldsteintrockenmauer umgeben. An den Außenwänden befinden sich mehrere Grabplatten aus dem Ende des 16. bis ins 19. Jahrhundert sowie schmiedeeiserne Grabkreuze aus dem 18. Jahrhundert.