Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Zarnekow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Zarnekow im Landkreis Ostvorpommern wurde aus Feldstein gebaut und stammt aus der zweiten Hälfte 13. Jahrhunderts. Die spätgotische Portalvorhalle und der Turm wurden 1892 nach Plänen des Berliner Baumeisters Theodor Prüfer errichtet. Die Kirche verfügt über einen modernen, gemauerten Altar, der mit Sandstein verkleidet wurde. Am Altar sind Wappen u.a. der Familie von Bismarck-Bohlen zu sehen.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein schmaler, aber hoher Feldsteinbau mit Sakristei und stammt aus der zweiten Hälfte 13. Jahrhunderts. Die spätgotische Portalvorhalle und der Turm wurden 1892 nach Plänen des Berliner Baumeisters Theodor Prüfer gebaut. Das Feldsteinmauerwerk weist behauene Quadersteine sowie Ritzquaderung und Backsteindetails auf. Die spätgotischen Fenster wurden im 19. Jahrhundert verkleinert und mit gusseisernen Maßwerken versehen. Gleichzeitig entstanden drei Rundfenster. Die Vorhalle ist ein verputzter Backsteinbau mit Fialaufsätzen. Der Sakristeigiebel weist ein barockes Segmentbogenfenster auf, darüber ein Kleeblattkreuz über Rautenblenden.
 
Innenansicht:
Der Innenraum der Kirche, in dessen Ostwand sich eine spitzbogige Sakramentsnische befindet, ist durch flache Wandvorlagen auf Wölbung vorbereitet. Eine Bretterdecke mit Zierbalken stammt aus dem Jahr 1850. Die Sakristei ist mit Kreuzrippengewölbe versehen. Die Kirche verfügt über einen modernen, gemauerten Altar, der mit Sandstein verkleidet wurde. Auch der aus dem Jahr 1622 stammende Altaraufsatz besteht aus Sandstein, weist Säulen, Wappenkartuschen, Wangen mit Beschlagwerk, Ohrmuscheldekor und ein zwischen in Nischen stehenden Engeln eindrucksvolles Abendmahlsrelief auf. Hinter dem Altar befindet sich ein Spitzbogenfenster mit Glasmalerei aus dem Jahr 1890. Es handelt sich um ein Motiv der Verklärung Christi auf dem Berg Tabor und ist eine Kopie eines Gemäldeausschnittes von Raffael von 1520. Darunter sind Wappen u.a. der Familie von Bismarck-Bohlen zu sehen.

Weitere Details auf einen Blick: Kanzel mit polygonalem Korb aus dem 19. Jahrhundert zu ebener Erde. Achteckiger Taufständer aus dem 19. Jahrhundert. Sakramentsschrank aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit gemaltem Schmerzensmann und spätgotischen Rankenwerk. Grabplatten aus Kalkstein für von Norman (um 1600), Johanna Rahel Froehner (1807) und Pastor Georg Christian Froner (1796)
 
Orgel:
Die Orgel hat dreiteiligem neugotischem Prospekt mit Fialen. Sie ist mit Maßwerk und wimpergartiger Bekrönung versehen.
 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 1765
Hersteller: Gottlieb Metzger, Stralsund

Die Glocke wurde 2003 restauriert. Die beiden anderen Glocken stammen aus dem Jahr 1937. Der Turm mit dem kreuzgewölbten Unterbau aus Feldstein hat ein Backsteinobergeschoss mit Konsolfriesen, teilweise gepaarten Fenstern und Putzblenden. Die Zifferblätter der Uhr sind in die vierseitige Giebelbekrönung integriert. Darüber ist der kupferbeschlagene achtseitige Pyramidenhelm.
 
Friedhof:
Den Kirchhof umgibt eine Feldsteintrockenmauer.