Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Katzow
Kirche St. Jonannis | evangelisch
Die Kirche Katzow im Landkreis Ostvorpommern stammt aus der Zeit um 1300. Der Turmunterbau ist wohl wenig jünger. Einem Brand im Jahr 1990 fielen der Dachstuhl und alle Fenster mit der ornamentalen Glasmalerei von 1879 zum Opfer. Für die Innenausstattung wurden natürliche Materialien wie Holz, Steine und Ölfarben verwendet. Der Altartisch ist aus grauem und rotem Kalkstein gemauert.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der rechteckige Backsteinbau mit gestuften Strebepfeilern stammt aus der Zeit um 1300. Der Turmunterbau ist wohl wenig jünger. Mit der Restaurierung 1879 unter Leitung von Theodor Prüfer aus Berlin wurde die Sakristei gebaut und eine einheitliche Ausstattung geschaffen. Gleichzeitig wurde die Nordvorhalle abgebrochen. Einem Brand im Jahr 1990 fielen der Dachstuhl und alle Fenster mit der ornamentalen Glasmalerei von 1879 zum Opfer. 1991 bis 1993 wurde die Kirche wiederhergestellt und der Turmgiebel erneuert, der eine Kopie des mittelalterlichen Schiffswestgiebels mit Putzblenden und Blendenkreuz ist. Der Ostgiebel zeit Zwillingsfenster und -blenden zwischen doppelten Zahnreihen und gemauertem Blendenkreuz.
 
Innenansicht:
Die Innenausstattung wurde nach dem Konzept des schwedischen Architekten Jerk Alton aus Kumla umgesetzt. Verwendet werden dabei natürliche Materialien wie Holz (Birke und Kiefer), Steine und Ölfarben. Die Böden sind aus Kalkstein gefertigt. An der Südwand sind mittelalterliche Wandmalerei und drei Weihekreuze zu sehen. 1991 bis 1993 erfolgte die einheitliche Erneuerung mit Altar, Kanzel, Bankgestühl, Stühlen und Empore. Der Altartisch ist aus grauem und rotem Kalkstein gemauert und die Mensa wird zusätzlich durch eine Bogenstellung gestützt.

Weitere Details auf einen Blick: - Achteckige Metalltaufe von 1879. - Grabplatte aus Kalkstein für Otto von Schultzen aus dem Jahr 1770.
 
Orgel:
Die Orgel mit dreiteiligem Prospekt stammt aus dem Jahr 1993 und wurde von Hinrich Otto Paschen aus Kiel gebaut. Sie besteht aus Eichenholz, hat einen bekrönenden Segmentgiebel, ausgeschnittene Vierpässe und aufgelegte Rankgiebel.
 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 1921

Zwei Glocken stammen aus 1921, die dritte als Stundenglocke von der Erneuerung 1991 bis 1993. Der Turm wurde 1581 als baufällig erwähnt. Am Turm sind Ecklisenen, der äußere Windfang ist in Form einer Glaspartie angebracht. Innen befindet sich das ursprüngliche Portal mit Fasen und Birnstäben.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche angelegt. Der Kirchhof ist von einer Feld- und Backsteinmauer umgeben. Das aus dem Jahr 1843 stammende Pfarrhaus ist ein Ziegelfachwerkbau von sieben Achsen mit Krüppelwalmdach.