Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Weitenhagen
Kirche | evangelisch
Der Backsteinbau in Weitenhagen im Landkreis Ostvorpommern wurde um 1400 gebaut. Die Gewölbemalerei stammt aus der Zeit um 1400 und wurde 1939 freigelegt. Der Corpus des hölzernen Kruzifix stammt aus der Zeit um 1500 und weist Reste der ursprünglichen Bemalung sowie eine Dornenkrone aus echten Zweigen auf. Ansehenswert auch die Grisaillemalerei aus dem 18. Jahrhundert.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der Backsteinbau von zwei Jochen und eingezogenem Polygonchor wurde um 1400 gebaut. Er hat Strebepfeiler und umlaufendes Kaffgesims. Die Sakristei ist etwas jünger. Der Holzturm wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Die Kirche wurde um 1861/62 durch Gustav E.B. Müller restauriert, erhielt u.a. dreibahnige Spitzbogenfenster und zum Teil erneuerte Gewände und Pfosten. Der Sakristeigiebel ist u.a. mit drei gestaffelten Blenden und Fialaufsätzen versehen.
 
Innenansicht:
Der Innenraum der Kirche überspannt ein Kreuzrippengewölbe. Die Fenster sind in profilierten Spitzbogennischen eingelassen. Die Gewölbemalerei stammt aus der Zeit um 1400 und wurde 1939 freigelegt. Das Portal zur Sakristei hat vierfach gestufte, gefaste Gewände. Der Altar ist gemauert, die Mensa besteht aus Kalkstein. Der Corpus des hölzernen Kruzifix stammt aus der Zeit um 1500. Er weist Reste der ursprünglichen Bemalung und eine Dornenkrone aus echten Zweigen auf.

Weitere Details auf einen Blick: Orgelempore mit Rokoko-Ornamenten in den Brüstungsfeldern. Grisaillemalerei aus dem 18. Jahrhundert.
 
Orgel:
Die Orgel mit neugotischem Prospekt samt Fialen und Wimpergen hat Friedrich A. Mehmel aus Stralsund 1861 gebaut. Sie ist zurzeit nicht bespielbar und wurde 1976 durch Wolfgang Nußbücker aus Plau klanglich und technisch neugestaltet.
 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 1803
Hersteller: J. G. Metzger, Stralsund

Die beiden anderen Glocken stammen aus dem Jahr 1997. Der hölzerne, 1988 erneuerte Glockenstuhl vor der Kirche stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
 
Friedhof:
Der Kirchhof wird von einer Feldsteinmauer umgeben. Sein Portal ist ein Backsteinbau mit korbbogiger Durchfahrt und kleiner Pforte aus dem 15. Jahrhundert. Das Pfarrhaus ist seit 1972 das so genannte "Haus der Stille" und wurde 1992 durch ein Gästehaus erweitert.