Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
SUCHE:
KartesymbolKarten
>> HOME
REGIONAL-INFO
Ribnitz-Damgarten:
Ort & Umgebung
Unterkunft
Essen & Trinken
Sehenswertes
Datenschutz
 
 
[11]
Starkow
Kirche St. Jürgen | evangelisch
Die Kirche Starkow im Landkreis Nordvorpommern ist eine weithin sichtbare dreischiffige Backsteinbasilika aus dem dritten Viertel des 13. Jahrhunderts mit zahlreichen architektonisch interessanten Details wie u.a. Spitzbogenfenster und Gewände mit glasierten Birnstäben. Vorhanden sind noch die Fundamente des ca. 1695 abgetragenen Westturms. Die Kirche hat eine neugotische Holzausstattung einen Altaraufbau mit einem Gemälde des auferstandenen Christus.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche in Gestalt einer dreischiffigen Backsteinbasilika von drei Jochen ist weithin sichtbar. Sie stammt aus dem dritten Viertel des 13. Jahrhunderts. Der um 1300 erbaute Chor von zwei Jochen und gestuften Strebepfeilern und polygonalem Schluss wurde 1990-1994 saniert. Das Mittelschiff weist zweiteilige Obergadenfenster, die Seitenschiffe zweiteilige Spitzbogenfenster auf. Das Gewände ist mit Birnstäben in Schichten schwarz glasiert. Vorhanden sind noch die Fundamente eines ca. 1695 abgetragenen Westturms.
 
Innenansicht:
Im Kircheninneren weist das Mittelschiff ein Kreuzrippengewölbe auf. Die Arkaden über den Achteckpfeilern sind zugesetzt. In den Seitenschiffen sind die Gewölbe vorbereitet und das Kreuzrippengewölbe im Chor ist auf Konsolen gebaut. Die Nordwand zeigt Fragmente von Wandmalerei.

Die Kirche verfügt über eine neugotische Holzausstattung. Der Der Altaraufbau ist mit einem in Spitzbogenrahmung zwischen Fialen, Maßwerkblenden und Konsolfries befindlichen Gemälde des auferstandenen Christus versehen. Die Kalksteintaufe stammt aus dem 18. Jahrhundert. Weitere Details auf einen Blick: Reich verzierter Kanzelschalldeckel. Kastengestühl und Westempore mit Vierblattmotiven.
 
Orgel:
Die Orgel wurde ca. 1880 von Friedrich A. Mehmel aus Stralsund gebaut und später von W. Stutz umgebaut. Sie ist zurzeit nicht bespielbar und hat einen fünfteiligen neugotischen Prospekt mit bekrönenden Wimpergen und Vierblattfries.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1932
Hersteller: Simon Zach, Stralsund

Der freistehende Glockenstuhl aus dem Jahr 1828 wurde nach 1990 renoviert.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche angelegt.