Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Dersekow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Dersekow im Landkreis Ostvorpommern stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und weist sowohl Architekturglieder aus Backstein als auch aus Feldstein auf. Sie wurde um 1860 unter Leitung von Universitätsbaumeister Gustav E.B. Müller renoviert. Die Orgel mit dreiteiligem neugotischen Prospekt wurde1861 von Friedrich A. Mehmel aus Stralsund gebaut.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein Bau aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit Architekturgliedern teils aus Backstein, teils aus Feldstein. Ursprünglich war ein massiver Turm geplant, realisiert wurde schließlich ein geböschter Holzturm, der aus dem 17. Jahrhundert stammt. Universitätsbaumeister Gustav E.B. Müller leitete die Renovierung von 1860, von der u.a. das Fenstermaßwerk, die Innenausstattung und der Choranbau erhalten ist. Die Portale zeigen viele architektonisch interessante Details wie Dreiviertelstäbe, Wulst und Fasen.
 
Innenansicht:
Den Innenraum der Kirche überspannt ein Kreuzrippengewölbe mit rippenbegleitender Rankenmalerei aus dem 15. Jahrhundert, die 1938 ergänzt wurde. 1966 wurde unter der Empore der Orgel eine Winterkirche eingerichtet. Der Altar aus der Mitte des 19. Jahrhunderts besteht aus einem holzverkleideten Block, sein Gehege hat durchbrochenes Maßwerk. Die Kanzel soll angeblich aus dem Jahr 1865 stammen und ist im Unterbau als Spitzbogenarchitektur gestaltet. In deren Brüstungsfeldern sind Figurenreliefs, die Gerhard Becker geschaffen hat.

Im Ostteil der Sakristei wurden in neuester Zeit drei Grüfte entdeckt. Weitere Details auf einen Blick: Kasten- und Bankgestühl sowie Empore mit gereihten Spitzbogenblenden an der Brüstung. Kuppa der Taufe aus gotländischem Kalkstein aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
 
Orgel:
Die Orgel mit dreiteiligem neugotischen Prospekt wurde1861 von Friedrich A. Mehmel aus Stralsund gebaut.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1869
Hersteller: F. Scheunemann, Demmin

Die weitere Glocke stammt aus dem Jahr 2003. Der Turm wurde 2003/04 erneuert und trägt einen mit Eichenschindeln versehenen Spitzhelm. Vor dem Turm steht das freistehende Glockengestühl.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche angelegt und der Kirchhof von einer Feldsteinmauer umgeben, auf dem sich u.a. Grabstelen aus dem beginnenden 18. und 19. Jahrhundert befinden. Das Pfarrhaus ist ein Putzbau in neubarocken Formen aus dem Jahr 1906.