Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Ramin
Kirche | evangelisch
Die in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaute Kirche Ramin im Landkreis Uecker-Randow zählt zu den ältesten einheitlichen erhaltenen Bauten ihrer Art in Vorpommern. Sie wurde aus geschichteten Granitquadern erbaut. Altar, Gestühl und Westempore stammen von der Renovierung um 1980, der Korb des ehemaligen Kanzelaltars aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaute Kirche zählt zu den ältesten einheitlichen erhaltenen Bauten ihrer Art in Vorpommern und wurde aus geschichteten Granitquadern erbaut. Sie verfügt über eine Sakristei und einen Turm. Die Kirche wurde nach dem Brand von 1940 wiederhergestellt und 1991 Dach und Turm saniert. Die Fenster hatten ursprünglich tief eingeschnittene Granitgewände. Der Ostgiebel hat ansteigende, in der Mitte gekuppelte Putzblenden aus Backstein. Darunter eine spitzbogige Dreifenstergruppe mit tiefen, schrägen Gewänden.
 
Innenansicht:
Der ursprünglich mit einer flachen Holzbalkendecke versehene Innenraum der Kirche wurde 1979 bis 1982 durch Veränderungen des Dachstuhls erhöht. Die verschalte Decke ruht auf hölzernen Stützen. Die Sakristei ist flachgedeckt. Altar, Gestühl und Westempore stammen von der Renovierung um 1980, der Korb des ehemaligen Kanzelaltars aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. An seinen Ecken befinden sich Säulchen, die Brüstungsfelder sind mit gemalter Marmorierung versehen.

 
Orgel:
Die wohl aus dem Zeitraum um 1850 stammende Orgel mit schlichtem Prospekt wurde von Barnim Grüneberg aus Stettin gebaut.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1724
Hersteller: Johann Heinrich Schmidt, Stettin

Die Glocke wurde 1997 restauriert. Der Giebelturm besteht aus Fachwerk, hat eine geschlossene Laterne, eine kupfergedeckte Achteckhaube und stammt aus dem Jahr 1926.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche platziert. Den Kirchhof umschließt eine Feldsteinmauer. Das rundbogige Kirchhofsportal aus Backstein mit Fialaufsätzen stammt aus dem 15. Jahrhundert.