Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Löcknitz
Kirche | evangelisch
Der neugotische Kirchenbau in Löcknitz im Landkreis Uecker-Randow stammt aus den Jahren 1869 bis 1871 und wurde aus gelben Ziegeln errichtet. und hat einen Turm und einen Polygonchor mit Nebenkapellen. Die Holzausstattung aus Kanzel, Gestühl und Empore ist bauzeitlicher Herkunft. Ein barockes Holzepitaph für E. von Pfuel (1711) stammt aus der ehemaligen Schlosskapelle Löcknitz.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der neugotische Kirchenbau wurde in den Jahren 1869 bis 1871 aus gelben Ziegeln gebaut und hat einen Turm und einen Polygonchor mit Nebenkapellen. Nach Schäden infolge von Kriegseinwirkungen wurde die Kirche bis 1949 wiederhergestellt, 1969 gesperrt und 1972 nach Reparatur und Renovierung wiedereingeweiht. Sie hat gestufte Strebepfeiler und an den Schiffsecken Fialaufsätze. Die Fenster sind meist Spitzbogenfenster unterschiedlicher Größen. An den Traufseiten sind zwei Fensterreihen übereinander angebracht.
 
Innenansicht:
Der Innenraum des Schiffes verfügt über eine gebrochene Holzdecke mit sichtbarem Tragwerk und durchbrochenem Maßwerkschmuck. Der Chor überspannt ein Sternrippengewölbe auf Eichenblattkonsolen. Die Holzausstattung aus Kanzel, Gestühl und Empore ist bauzeitlicher Herkunft. Auf dem gemauerten Altar steht eine Mensa aus Eichenholz. Markant auch der Kanzelkorb mit Kleeblattbogenblenden in Spitzbogenrahmung und Vierblattmotiv am Fuß. Sehenswert außerdem die verschiedenen Muster und Motive der ornamentalen Fenster.

Weitere Details auf einen Blick: Brüstungen von Empore und Gestühl mit Vierblattmotiven. Auf Eichenholz montiertes Kruzifix aus Zinkguss. Sechseckige Taufe aus Zement. Barockes Holzepitaph für E. von Pfuel (1711) aus der ehemaligen Schlosskapelle Löcknitz. Christusfigur aus rotem Sandstein. Glasmalerei in den Chorfenstern.
 
Orgel:
Die Orgel wurde 1960 von Alexander Schuke gebaut und später von ihm erweitert.
 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 1974

Der Turm hat einen quadratischen Grundriss, ein achtseitiges Glockengeschoss mit hohen gekuppelten Schallöffnungen und einen Spitzhelm mit Kupfereindeckung von 1986, der eine goldene Kugel und ein Kreuz als Krönung trägt. Die Wandflächen des Turmes sind durch Lisenen gegliedert.