Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Menkin
Kirche | evangelisch
Die Kirche Menkin im Landkreis Uckermark wurde im 13. Jahrhundert aus Granitquadern erbaut, in den Jahren 1623 bis 1642 umfassend erneuert und 1995 bis 1998 restauriert. Die Wandmalerei aus dem 14. und 16. Jahrhundert wurde erst 1927 entdeckt und freigelegt. In der Mittelnische des Altaraufsatzes wird ein figürliches Kreuzigungsrelief zu gezeigt, seitlich allegorische Figuren, Heilige und in der Predella ein Abendmahlsrelief.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche aus geschichteten Granitquadern samt dem schiffsbreiten Turm wurde im 13. Jahrhundert erbaut und in den Jahren 1623 bis 1642 umfassend erneuert und 1995 bis 1998 restauriert. Dabei wurden u.a. die Fenster verändert und 1637 ein zweigeschossiger Anbau für die Herrschaftsempore und die Gruft gebaut. 1731 entstanden die Vorhalle und der Turmaufsatz aus Fachwerk. Der Bau hat meist Rechteckfenster, nur an der Südwand sind Spitzbogenfenster und im Ostgiebel leicht gestaffelte Rundbogenfenster.
 
Innenansicht:
Der Innenraum verfügt über eine bemalte Balkendecke aus dem 17. Jahrhundert. In der Ostwand ist eine segmentbogige Sakramentsnische ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert eingelassen. Die Wandmalerei aus dem 14. und 16. Jahrhundert wurde erst 1927 entdeckt und freigelegt, die Weihekreuze an der Ost- und Südwand sind auch aus dem 14. Jahrhundert. Der Altaraufsatz aus dem Jahr 1599 hat einen farbenprächtigen architektonischen Aufbau mit vielem Ornament. In der Mittelnische ist ein figürliches Kreuzigungsrelief zu bewundern, seitlich allegorische Figuren, Heilige und in der Predella ein Abendmahlsrelief. Auch die Kanzel mit Schalldeckel und das Lesepult stammen aus dieser Zeit. Der reich verzierte Kanzelkorb zeigt u.a. die Evangelisten und Tugenddarstellungen. Über dem Pastorengestühl von 1638 befinden sich drei Porträts, darunter möglicherweise das der Stifterin des Altars.

Weitere Details auf einen Blick: Patronatsloge mit vier Ofenplatten samt biblischen Szenen und Braunschweiger Wappen aus der Zeit um 1600, aus der Ilsenburger Hütte stammend. Im Südportal Türblatt in Form einer Ritterfigur von 1703. Familiengruft mit 15 Särgen aus den Jahren 1640 bis 1750. Über 30 Kindertotenschilde aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
 
Orgel:
Die Orgel aus dem Jahr 1917 stammt von Barnim Grüneberg aus Stettin und wurde 1945 zerstört. Sie verfügt über einen dreiteiligen Prospekt in Neurenaissance-Formen.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1767
Hersteller: Johann Heinrich Scheel, Stettin

Der Turm hat eine geschlossene Laterne und eine schiefergedeckte Haube.
 
Friedhof:
Den Kirchhof begrenzt eine Feldsteinmauer mit einem segmentbogenartigen Portal in Backstein.