Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Schlemmin
Kirche | evangelisch
Die Kirche Schlemmin im Landkreis Nordvorpommern wurde um 1280 erbaut. Sie besteht teils aus Feldstein, teils aus Mischmauerwerk. Im verputzten Anbau befindet sich die Grabkapelle des Grafen zu Stolberg. Die Ausmalung der hölzernen Decken stammt nach Vorgaben von Milde, der auch die ornamentale Glasmalerei in den Chorfenstern gestaltet hat. In der Kanzel befinden sich Halbreliefs der Evangelisten.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche präsentiert sich dem Betrachter als ein Saalbau von vier Jochen, von denen die östlichen aus Backstein in die Zeit um 1280 datiert sind. Die westlichen Joche sind aus Feldstein, der quadratische Westturm aus Mischmauerwerk und stammen aus dem 15. Jahrhundert. Am Ostgiebel befindet sich ein verputzter Anbau der Grabkapelle des Grafen zu Stolberg. Etwa 1878 wurde die Kirche am Schiff neuromanisch umgestaltet. Der Turm hat kleine Fenster und rundbogiges Westportal sowie eine barocke Haube mit offener Laterne.
 
Innenansicht:
Der Triumphbogen aus Backstein und die hölzernen Kassettendecken wurden etwa 1878 eingezogen. Die Ausmalung der Decken stammt nach Vorgaben von Milde, der auch die ornamentale Glasmalerei in den Chorfenstern gestaltet hat.

Altaraufsatz, Kanzel und Gestühl sind in neuromanischen Formen gefertigt. Der Altaraufsatz ist mit einem Kruzifix bekrönt und an der Rückwand mit Reliefs u.a. von Abel und Isaak und reicher Schnitzerei verziert. In der Kanzel befinden sich Halbreliefs der Evangelisten. Weitere Details auf einen Blick: Sandsteinepitaph für C. und A. Thun mit Reliefs und Jüngstem Gericht. In den Boden eingelassene Grabplatte Grabkapelle mit Wand- und Glasmalerei von Milde aus 1863/64.
 
Orgel:
Die Orgel stammt aus 1841 und wurde von Carl A. Buchholz aus Berlin gebaut.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1855

 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche angelegt.