Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Anklam
Kirche St. Marien | evangelisch
St. Marien in Anklam wurde ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts aus Backsteinbau gebaut. Die sechs Randkapellen stammen aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die so genannte Apostelglocke aus St. Nikolai ist aus Bronze gegossen und hat ein Relieffries mit Aposteln in Medaillons. Die Marienfigur in der Marienkapelle mit dem die Weltkugel haltenden Kind ist das einzige gerettete Teil des früheren Hauptaltars.  
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[164]
Anklam
Kirchenruine St. Nikolai | evangelisch
Die Kirchenruine St. Nikolai in Anklam war ein Backsteinbau aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. 1945 stürzten alle Gewölbe ein. Ab 1962 erfolgte die Sicherung des Turmes, ab 1995 begann die umfassendes Sanierung und Wiederherstellung des Baus. Vorhanden sind noch verwitterte Reste bauzeitlicher Architekturmalerei sowie Wandmalerei aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. An den Arkadenbögen befinden sich Heiligenfiguren.  
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[166]
Görke
Kirche in Görke | evangelisch
Die Kirche in Görke im Landkreis Ostvorpommern ist Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet worden und ist ein verputzter Backsteinbau. Blockaltar, Kanzel, Chorschranken, Gestühl und Westempore sind in neugotischen Formen gehalten. Die Orgel hat Barnim Grüneberg aus Stettin 1882 mit neugotischem Prospekt, Kleeblattbogenblenden und Vierpässen geschaffen.  
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Lüskow
Kirche in Lüskow | evangelisch
Die Kirche Lüskow im Landkreis Ostvorpommern wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts aus Mischmauerwerk errichtet und Anfang der 1930-er Jahre um eine Achse erweitert sowie die Fenster verändert. Das Kruzifix stammt aus der Zeit um 1500, Gestühl und Empore, unter der die Winterkirche eingerichtet ist, aus dem 18. Jahrhundert.  
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[154]
Pelsin
Kirche in Pelsin | evangelisch
Die Kirche in Pelsin im Landkreis Ostvorpommern ist ein heute verputzter Feldsteinbau aus dem 15. Jahrhundert. Die Glocke hängt in einer kleinen Auskragung aus Holz über dem Giebel. Die Kanzel mit Aufgang befindet sich über dem gemauerten Altar. Die Westempore stammt aus dem 18. Jahrhundert, das Bankgestühl aus der Zeit um 1877. Von der Orgel ist nur der dreiteilige neugotische Prospekt erhalten.  
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Sarnow
Kirche in Sarnow | evangelisch
Die eigentliche Kirche Sarnow im Landkreis Ostvorpommern befindet sich im Westteil des 1754 errichteten Gebäudes. Sie ist ein verputzter Fachwerkbau mit Giebelturm. Im östlichen Teil des Gebäudes befanden sich früher 17 Kammern als so genannte Freiwohnungen für unvermögende Untertanen des Gutes sowie eine Wohnung für den Schulmeister.  
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Gnevezin
Kapelle | evangelisch
Die Kapelle Gnevezin im Landkreis Ostvorpommern stammt aus dem 15. Jahrhundert. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden beide Giebel in Fachwerk erneuert. Die Kapelle wurde 1945 verputzt. Am Westgiebel hat sie einen Kragbalken mit Schutzdach für die Glocke. Kanzelaltar und Bankgestühl stammen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.  
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Bargischow
Kirche in Bargischow | evangelisch
Die Kirche Bargischow im Landkreis Ostvorpommern wurde um 1300 aus geschichteten Feldsteinen errichtet. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und ab dem dritten Drittel des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Die zurzeit nicht bespielbare Orgel mit dem dreiteiligen neugotischen Prospekt schuf Barnim Grüneberg aus Stettin im Jahr 1877. Ein Gemälde zeigt die Kreuzigung Christi.  
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Dargibell
Kapelle | evangelisch
Die Kapelle Dargebill im Landkreis Ostvorpommern wurde aus behauenen Feldsteinen im 15. Jahrhundert erbaut und später barock verändert. 1941 eingestürzt wurde sie 1960 wiederaufgebaut. Am Westgiebel befindet sich seit 1851 eine mit einem Satteldach versehene Glockennische mit der Glocke aus dem 15. Jahrhundert.  
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Rossin
Kirche in Rossin | evangelisch
Die Kirche Rossin im Landkreis Ostvorpommern ist ein geweißter Feldsteinbau aus dem 15. Jahrhundert mit wuchtigen Eckstützpfeilern. Ihr heutiges Aussehen stammt im Wesentlichen von der Erneuerung von 1678. Die 1952 eingerichtete Winterkirche befindet sich unter der Orgelempore. Die Gruft ist für Besucher nicht zugänglich. Außerdem zu besichtigen ist ein Grabstein mit Familienwappen für Claus Ernst von Rieben.  
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