Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Steinhagen
Kirche in Steinhagen | evangelisch
Die Kirche Steinhagen im Landkreis Nordvorpommern ist ein Backsteinbau und stammt aus dem zu Ende gehenden 13. Jahrhundert. Sie wurde zwischen 1989 und 1991 umfassend erneuert. Giebel, Fenster und Portale sind mit verschiedensten Profilen versehen. Zum Kirchenensemble gehören auch Friedhof, Pfarrhaus, Scheune, Park und Streuobstwiese. Die Wandmalerei an der Chorostwand stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde 1990 freigelegt und restauriert. Sehenswerte Details sind auch die Kabinettscheiben aus dem 17. Jahrhundert.  
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Richtenberg
Kirche St. Nikolai | evangelisch
Die Kirche St. Nikolai in Richtenberg im Landkreis Nordvorpommern ist ein wuchtiger und doch im Detail filigraner Backsteinbau aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts. Sie wurde unter dem Einfluss der Zisterzienser erbaut. Der Chor verfügt über ein so genanntes Domikalgewölbe und am Triumphbogen sind Gemälde von Petrus und Paulus zusehen. Die 15. Jahrhundert entstandene Kirchenausmalung wurde 1913/14 in weiten Teilen erneuert.  
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Franzburg
Kirche ehem. Schlosskirche | evangelisch
Die Kirche Franzburg im Landkreis Nordvorpommern ist ein stattlicher, rechteckiger Backsteinbau nach dem Vorbild der Schlosskirche in Stettin, dessen Südquerarm um 1580 umgebaut wurde und war einst als östlicher Teil in den ehemaligen Schlosskomplex integriert. 1876/7 wurde die Kirche unter Leitung von Michael Lübcke neugotisch überformt.  
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Wolfsdorf
Kirche in Wolfsdorf | evangelisch
Von der kleinen, spätgotischen Kirche Wolfsdorf im Landkreis Nordvorpommern ist nur noch der Westturm erhalten, an den 1855 ein Kirchenraum mit polygonalem Grundriss und neugotischen Formen angebaut wurde. Den Kirchenanbau ziert Schablonenmalerei aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.  
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Grimmen
Kirche St. Marien | evangelisch
Die Kirche Grimmen im Landkreis im Landkreis Nordvorpommern ist ein weithin sichtbarer Backsteinbau, der wohl Ende des 13. Jahrhunderts begonnen wurde. Die Agneskapelle wurde im Rahmen von Restaurierungsarbeiten Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissen. Bis auf die Kapelle sind alle Bauteile der Kirche mit Kreuzrippengewölben überspannt. Ansehenswert sind das Ratsgestühl aus dem 15. Jahrhundert.  
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Rolofshagen
Kirchenruine | evangelisch
Die Kirche Rolofshagen im Landkreis Nordvorpommern ist seit 1987 Ruine und war einst ein um 1300 errichteter Feldsteinbau wurde. Erhalten sind heute noch die Außenmauern und die wiederhergestellte Sakristei. Die Ausstattung der Kirche ist in einigen Teilen in der Kirche Quitzin untergebracht.  
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Abtshagen
Heilgeistkirche | evangelisch
Die Kirche Abtshagen im Landkreis Nordvorpommern wurde im Wesentlichen in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts gebaut. Der hölzerne Westturm stammt aus dem Jahr 1667 und wurde nach der Zerstörung durch einen Brandanschlag im Jahr 2000 wiederaufgebaut. Die einst einheitliche neugotische Ausstattung von 1843 ist zum Teil entfernt. Noch erhalten sind u.a. der Kanzelaltar und das Bankgestühl. Ebenfalls zu besichtigen sind zahlreiche Grabplatten aus der Zeit zwischen 1794 und 1813.  
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Stoltenhagen
Kirche in Stoltenhagen | evangelisch
Die Kirche Stoltenhagen im Landkreis Nordvorpommern wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts aus Feldsteinen errichtet. Die Sakristei aus dem Jahr 1500 wurde Ende des 18. Jahrhunderts zur Gruft umgebaut. In der Kirche befindet sich auch eine Grabkammer eines schwedischen Domäninhabers aus der Region. Der Innenraum hat ein kugelförmiges Kreuzrippengewölbe und weist im Chor Maskenkonsolen auf.  
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Vorland
Kirche in Vorland | evangelisch
Die Kirche Vorland im Landkreis Nordvorpommern ist ein Backsteinbau aus der Zeit um 1300 mit einem noch älteren Chorgiebel. Turm und Westgiebel wurden nach einem Brand 1762 abgerissen. Die Kirche weist als eine der wenigen vorpommerschen Gotteshäuser vollständige Glasmalerei auf. Im Mittelfeld des Altaraufsatzes werden unter der Kreuzigung fast vollplastisch das Gleichnis vom verlorenen Sohn sowie seitlich die Gleichnisse von verlorenen Schaf und verlorenen Groschen dargestellt.  
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Quitzin
Kapelle, ehem. Schlosskapelle | evangelisch
Die ehemalige Schlosskapelle in Quitzin im Landkreis Nordvorpommern ist ein verputzter Backsteinbau, der etwa 1614, im Kern auch früher erbaut wurde. Der Altaraufsatz aus Sandstein stammt aus dem Jahr 1616 und ist wohl Sockel eines größeren Retabels. Zwischen den Wappen der Familien von Küssow und von Blücher befindet sich eine Schrifttafel. Der Kanzelkorb ist mit Schnitzereien in Renaissance-Formen versehen.  
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